Verband Hamburger
Ski Vereine e.V.
VHSV

Satzung

(Kurzbezeichnung: VHSV)

Die im nachfolgenden Text der Satzung im Interesse einer besseren Lesbarkeit verwendete männliche Form der Personen bezieht sich stets gleichberechtigt auf Damen und Herren.

Paragraph 1     Name, Sitz und Geschäftsjahr


(1)    Der Verband führt den Namen Verband Hamburger Ski-Vereine e.V. (VHSV). Er ist ein im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragener Verein.

(2)    Sitz des Verbandes ist die Freie und Hansestadt Hamburg.

(3)    Der Verband ist Mitglied des Hamburger Sportbunds e.V. (HSB) sowie des Deutschen Skiverbandes e.V. (DSV) und des Snowboard-Verbandes Deutschland e.V. (SVD).

(4)    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Paragraph 2     Zweck des Verbandes


(1)    Der Verband betreut die Sportvereine in Hamburg, die nach den Richtlinien und Zielen des DSV die aus der Tradition des Skisports hervorgegangenen Schneesportarten der Gegenwart und Zukunft betreiben sowie der ihrer Ausübung dienenden weiteren Formen ganzjähriger sportlicher Betätigung.  Dabei soll er die gemeinsamen Interessen seiner Mitgliedsvereine gegenüber dem HSB, DSV und SVD und anderen Vereinigungen fördern und vertreten.

(2)    Der Verband ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.

(3)    Der Verband wird ehrenamtlich geführt. Er dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und steuerbegünstigten Zwecken im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch zweck-fremde oder überhöhte Ausgaben begünstigt werden. Die Mitgliedsvereine erhalten aus den Mitteln des Verbandes nur zweckgebundene Zu-wendungen.

(4)    Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und bei grober Fahrlässigkeit.

Paragraph 3     Mitgliedschaft


(1)    Ordentliche Mitglieder des Verbandes sind Sportvereine, die ausschließlich oder in Abteilungen Schneesportarten entsprechend Paragraph 2 Abs. 1 betreiben (nachstehend als Mitglieder bezeichnet). Sie müssen gemeinnützig sein und dem HSB angehören.

(2)    Der Aufnahmeantrag ist unter Beifügung der Satzung, dem Nachweis der Mitgliedschaft im HSB, Name und Anschrift des gegenüber dem VHSV verantwortlichen Vorstandsmitglieds bzw. Abteilungsleiters sowie Angaben über den Mitgliederbestand an das Präsidium des Verbandes zu richten.

(3)    Das Präsidium teilt seinen Mitgliedern das Aufnahmebegehren mit. Liegt nach vier Wochen kein Einspruch vor, entscheidet das Präsidium über die Aufnahme. Bei Einspruch von Mitgliedern wird versucht, in der nächsten Konferenz der Vereine (KdV) eine Einigung zu erzielen. Bei Nichteinigung, entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

Paragraph 4    Rechte und Pflichten der Mitglieder


(1)    Die Mitglieder haben das Recht
a) auf eigenständige Regelung ihrer Angelegenheiten, soweit nicht diese Sat-
    zung besondere entgegenstehende Vorschriften enthält
b) an den Veranstaltungen des Verbandes, des DSV und SVD unter den da
    für geltenden Bedingungen teilzunehmen und seine Einrichtungen zu be-
    nutzen
c) auf Vortrag, Auskunft und Aufklärung sowie Beschwerdeerhebung bei al-
    len Verbandsorganen des VHSV in allen Verbandsangelegenheiten
d) nach Maßgabe dieser Satzung und der ergänzenden Geschäfts- und Fi-
    nanzordnungen Anträge zu stellen, Stimmrechte auszuüben, aktives und
    passives Wahlrecht wahrzunehmen.

(2)    Die Mitglieder haben die Pflicht
a) die Ziele des Verbandes, des DSV und SVD zu fördern
b) die  Satzung und die Ordnungen des Verbandes sowie die von den Ver-
    bandsorganen gefassten Beschlüsse einzuhalten
c) für die Arbeit des Verbandes kompetente Vereinsmitglieder zu benennen,
    die bereit sind, zum Wohle des Verbandes tätig zu werden
d) die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Jahresbeiträge,
    Umlagen und sonstigen Leistungen gemäß der Finanzordnung terminge-
    recht zu entrichten.

Paragraph 5    Ende der Mitgliedschaft


(1)    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder automatisch.

(2)    Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er muss spätestens drei Monate vorher mit Einschreibebrief an das Präsidium mitgeteilt werden.

(3)    Der Hauptausschuss kann ein Mitglied auf Antrag des Präsidiums ausschließen, wenn
a) es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung von mehr als einem Jah-
    resbeitrag oder mit sonstigen Leistungen im Verzug ist,
b) ein Mitglied gröblich gegen die Satzung des Verbandes, des DSV oder
    SVD verstößt, oder das Ansehen oder die Belange des Verbandes, des
    DSV oder SVD gefährdet oder schädigt.
c) die Aufnahmevoraussetzungen gemäß Paragraph 3 Abs. 1 weggefallen sind.
Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von vier Wochen ab Zugang der schriftlichen Ausschlussmitteilung die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet mit einer Mehrheit von drei Viertel der vertretenen Stimmen.

(4)    Die automatische Beendigung der Mitgliedschaft tritt in folgenden Fällen ein:
a) bei Verlust der Gemeinnützigkeit eines Mitgliedes
b) bei Entzug der Rechtsfähigkeit des Mitgliedes gemäß Paragraph 73 BGB
c) mit Löschung des Mitglieds im Vereinsregister infolge Auflösung.
d) bei Ausscheiden aus dem HSB

Paragraph 6    Organe, Gremien

Organe des Verbandes sind
a) das Präsidium
b) die Fachbereiche
c) der Hauptausschuss
d) die Mitgliederversammlung

Paragraph 7    Präsidium


(1)    Das Präsidium führt die Geschäfte des Verbandes nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Hauptausschusses.

(2)    Das Präsidium besteht aus
a) dem Präsidenten
b) dem Vizepräsidenten
c) dem Schatzmeister
d) dem Jugendwart

(3)    Mitglieder des Präsidiums werden von der Mitgliederversammlung in Einzel-wahl auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, und zwar der Präsident in den Jahren mit gerader Endziffer, der Vizepräsident und der Schatzmeister in den Jahren mit ungerader Endziffer. Sie sind im ersten Wahlgang nur dann gewählt, wenn sie mehr als 50 % der anwesenden Stimmen auf sich vereinigen. Für den 2. Wahlgang können jeweils nur noch die beiden Kandidaten antreten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. Gewählt ist dann, wer im 2. Wahlgang die meisten Stimmen erhält, soweit die Anzahl der abgegebenen Ja-Stimmen die der Nein-Stimmen übersteigt.

(4)    Die Mitglieder bleiben nach Ablauf der zwei Jahre bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Präsidiumsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, kann sich das Präsidium bis zu einer Neuwahl auf der nächsten Mitgliederversammlung selbst ergänzen. Der Beschluss bedarf der Zustimmung durch den Hauptausschuss.

(5)    Dem Präsidium obliegt die Vertretung des Verbandes nach außen. Vorstand im Sinne des Paragraph 26 BGB sind der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(6)    Das Präsidium ist zuständig für die Erledigung der laufenden Geschäfte. Es nimmt alle Aufgaben wahr, die nach dieser Satzung nicht anderen Organen des Verbandes zugewiesen sind, insbesondere
a) Führung der Kassengeschäfte
b  Vorlage von Haushaltsvoranschlägen und Nachtragshaushalten an Haupt-
    ausschuss und nach deren Beschluss an die Mitgliederversammlung
c) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen und Sitzun-
    gen des Hauptausschusses
d) die Bestätigung von Beschlüsse der Fachbereiche mit finanziellen Auswir-
    kungen
e) Erarbeitung von Ordnungen zum Beschluss durch den Hauptausschuss
 
(7)    Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind, von denen einer der Präsident oder der Vizepräsident sein müssen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei seiner Abwesenheit die des Vizepräsidenten.

(8)    Der Präsident oder sein Vertreter leitet die Mitgliederversammlungen sowie die Sitzungen des Hauptausschusses und des Präsidiums. Für die Mitgliederversammlung kann das Präsidium einen Sitzungsleiter einsetzen.

(9)    Beschlüsse des Präsidiums sind zu protokollieren.


Paragraph 8    Fachbereiche


(1)    Die Fachaufgaben des Verbandes werden durch Fachbereiche (FB) verant-wortlich unter Wahrung der Satzung und Ordnungen sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Hauptausschusses und des Präsidiums wahrgenommen.

(2)    Ständige Fachbereiche sind

a) FB Alpin
b) FB Nordisch
c) FB Snowboard
d) FB Tourenwesen
e) FB Lehrwesen
f)  FB DSV Skischule
g) FB Skisport an Schulen
h) FB Jugend

(3)    Die Leiter der Fachbereiche werden von der Mitgliederversammlung in den Jahren mit ungerader Endzahl in Einzelwahl auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtsinhaber bleiben nach Ablauf der zwei Jahre bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Fachbereichsleiter vor Ablauf seiner Amtszeit aus, kann der Hauptausschuss einen kommissarischen Leiter bis zu einer Neuwahl auf der nächsten Mitgliederversammlung einsetzen.

(4)    Nach Entscheidung des jeweiligen Leiters können die Fachbereiche ihre Aufgaben als Einzelgremium oder als Ausschuss wahrnehmen. Die Entscheidung ist dem Präsidium unverzüglich mitzuteilen.

(5)    Die Fachbereiche stellen für die Haushaltsplanung nach den terminlichen Vorgaben des Präsidiums ein Jahresprogramm mit einem begründeten Etatplan auf. Weitere Einzelheiten zur Bewirtschaftung der Haushaltsmittel sind in der Finanzordnung geregelt.

(6)    Die Fachbereichsleiter sind zum Vortrag vor dem Präsidium berechtigt. Der Gegenstand des Vortrages ist dem Präsidenten schriftlich anzuzeigen.
Einladungen zu Sitzungen der Fachbereiche sind dem Präsidium rechtzei-tig zur Kenntnis zu geben.


Paragraph 9    Hauptausschuss


(1)    Dem Hauptausschuss gehören an:

a) die Mitglieder des Präsidiums
b) die Vorsitzenden der Fachbereiche
c) zwei Beisitzer für Sonderaufgaben

(2)    Die zwei Beisitzer für Sonderaufgaben sind von der Mitgliederversammlung  im Wahlrhytmus jeweils zusammen mit den Leitern der Fachbereiche ent-sprechend Paragraph 8 Abs. 3 der Satzung in den Jahren mit ungerader Endzahl in Einzelwahl auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

(3)    Der Vorsitzende der Konferenz der Vereine (KdV) und die Rechnungsprüfer können an den Sitzungen des Hauptausschusses mit beratender Stimme teilnehmen.

(4)    Dem Hauptausschuss obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

a) Beschluss von Arbeitsprogrammen oder Richtlinien,
b) Koordinierung der Arbeit der Fachbereiche,
c) Festlegung der Aufgaben der Beisitzer,
d) Beschluss von Ordnungen
e) Beschluss von Haushaltvoranschlägen und Nachtragshaushalten zur
    Vorlage an die Mitgliederversammlung,
f) Entscheidung über die Einstellung bezahlter Mitarbeiter,
g) Benennung von Personen für die Mitarbeit in nationalen Gremien auf Vor
    schlag des Präsidiums,
h) Beschluss über den Ausschluss von Mitgliedern
i) Vorschlag an die Mitgliederversammlung über die Ernennung von Ehrenpräsidenten und Ehrenmitgliedern.

(5)    Der Hauptausschuss ist beschlussfähig, wenn neben zwei Präsidiumsmitgliedern, von denen einer der Präsident oder der Vizepräsident sein muss, mindestens zwei Leiter von Fachbereichen an-wesend sind.

(6)    Die Mitglieder des Hauptausschusses gemäß Abs. 1 a-c haben jeweils eine Stimme, auch wenn mehrere Ämter bekleidet werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des amtierenden Sitzungsleiters (Paragraph 7 Abs.8).

(7)    Der Hauptausschuss soll mindestens dreimal jährlich tagen. Er wird vom Präsidium mit einer Frist von 14 Tagen unter Beifügung einer Tagesordnung einberufen. Er ist unverzüglich einzuberufen, wenn mindestens zwei Mitglieder gemäß Abs. 1 b+c dieses beim Präsidium beantragen.

(8)    Beschlüsse des Hauptausschusses sind zu protokollieren


Paragraph 10    Mitgliederversammlung


(1)    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Verbandes. Sie setzt sich aus den Vertretern der Mitglieder gemäßParagraph 3 Abs. 1, dem Präsidium, den weiteren Mitgliedernd des Hauptausschusses, den Ehrenpräsidenten und den Ehrenmitgliedern zusammen.

(2)    In der Mitgliederversammlung besitzen:

a) die Vereine für je angefangene zehn Mitglieder im Alter von mehr als
    15 Jahren der schneesportbetreibenden Vereine bzw. Abteilungen
    (Mitglieder gemäß Paragraph 3 Abs. 1) eine Stimme, wobei die Höchststimmzahl
    eines Vereines 60 Stimmen beträgt. Grundlage für die Berechnung ist
    die Mitglieder-Bestandserhebung des HSB per 1. Oktober  des Vorjahres.
    Voraussetzung für die Ausübung des Stimmrechts ist, dass die Beiträge
    des laufenden Rechnungsjahres und alle Rückstände bezahlt sind. Das
    Stimmrecht wird von dem dazu legitimierten Vertreter des Mitglieds ausge-
    übt
b) die Mitglieder des Präsidiums, die weiteren Mitglieder des Haupt-
    ausschusses, Ehrenpräsidenten und Ehrenmitglieder je eine Stimme (auch
    wenn mehrere Ämter bekleidet werden).

(3)    Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

(4)    Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im zweiten Quartal eines jeden Jahres statt. Das Präsidium hat Ort und Zeit spätestens 30 Tage vor dem Termin in dem dafür vorgesehenen HSB-Medium bekannt zu geben. Den Teilnehmern sind spätestens 30 Tage vor dem Termin Einladungen mit Ort, Zeit, Tagesordnung und Stimmenzahl der Mitglieder gemäß Paragraph 10 Abs. 2 a+b zuzuleiten.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Antrag von mindes-tens fünf Mitgliedern bzw. von Mitgliedern mit insgesamt mindestens einem Drittel der Gesamtstimmenzahl der letzten Mitgliederversammlung, auf Be-schluss des Hauptausschusses oder des Präsidiums binnen 45 Tagen mit einer Einladungsfrist von 14 Tagen mit Ort, Zeit, Tagesordnung und Stimmenzahl der Mitglieder gemäß Paragraph 10 Abs. 2 a einzuberufen.

(5)    Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere:

a) Entgegennahme der Berichte des Präsidiums, der weiteren Mitglieder des
    Hauptausschusses und der Rechnungsprüfer
b) Beschluss der Jahresrechnung und des Haushaltsvoranschlages
c) Entlastung des Präsidiums
d) Wahl der Mitglieder des Präsidiums (ohne Jugendwart ), der Leiter der
    Fachbereiche, der Beisitzer im Hauptausschuss und der Rechnungs- -
    prüfer
e) Bestätigung der Wahl des Jugendwartes durch die Jugendvertreter der
    Mitglieder
f) Beschlüsse über vorliegende Anträge
g) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der Umlagen
h) Beschlüsse über Satzungsänderungen
i) Bestätigung der vom Hauptausschuss beschlossenen Ordnungen

(6)    Anträge müssen spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Präsidium schriftlich mit Begründung vorliegen. Sie sind den Mitgliedern nach Ablauf dieser Frist unverzüglich im Wortlaut mitzuteilen. Nicht fristge-recht eingereichte Anträge müssen als Dringlichkeitsanträge behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung der Behandlung mit mindestens zwei Dritteln der anwesenden Stimmen zustimmt. Antragsberechtigt sind die Mitglieder gemäß Paragraph 3 Abs. 1, das Präsidium und die Mitglieder des Hauptausschusses gemäß Paragraph 9 Abs. 1 b+c.

(7)    Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmen beschlussfähig. Beschlüsse werden, soweit die Satzung nichts anders bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ableh-nung. Dabei sind Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen im Ergebnis nicht zu berücksichtigen, bei Stimmenauszählungen aber im Protokoll festzuhalten.

(8)    Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Die Öffentlichkeit kann nach Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.

(9)    Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, in dem die Stimmenverhältnisse, Beschlüsse und Wahlergebnisse aufzuführen sind.


Paragraph 11    Konferenz der Vereine


(1)    Nach Entscheidung der Vereine kann eine Konferenz der Vereine (KdV) gebildet werden. Sie setzt sich zusammen aus den Vorsitzenden der Verei-ne/Abteilungen bzw. bei Abwesenheit deren bevollmächtigten Vertretern. Als Gäste können auf Wunsch der KdV das Präsidium, die jeweiligen Vertreter der Fachbereiche, deren Fachgebiet behandelt wird, Beisitzer des Hauptausschusses und die Rechnungsprüfer eingeladen werden. Ãœber weitere Gäste entscheidet die KdV selbst.

(2)    Soweit eine  KdV besteht, sollte sie mindestens einmal jährlich tagen.

(3)    Auf der KdV soll insbesondere über Probleme der Vereine und Initiativen des Verbandes diskutiert werden. Bei Streitigkeiten innerhalb des Verbandes soll auf einer KdV nach Lösungswegen gesucht werden. Die KdV gibt sich selber eine Geschäftsordnung.


Paragraph 12    Rechnungsprüfer


(1)    Die Mitgliederversammlung wählt drei Rechnungsprüfer, und zwar jährlich einen auf die Dauer von drei Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich. Rechnungsprüfer dürfen weder Mitglied im Präsidium noch Fachbereichsleiter
oder Beisitzer im Hauptausschuss sein.

(2)    Mindestens zwei Rechnungsprüfer prüfen gemeinschaftlich mindestens einmal zum Abschluss des Geschäftsjahres die Kassenführung des Verbandes und die satzungsmäßige Verwendung der Mittel, die Vollständigkeit der Belege und deren Ãœbereinstimmung mit den Buchungen sowie den Jahresabschluss und berichten hierüber der Mitgliederversammlung.

(3)    Das Ergebnis ihrer Prüfung haben die Rechnungsprüfer in einem schriftli-chen Bericht der Mitgliederversammlung vorzulegen.

(4)    Die Rechnungsprüfer müssen festgestellte Mängel unverzüglich mit dem Präsidium erörtern. Bei besonders schwerwiegenden Mängeln, deren Abstellung eilbedürftig ist, sind zwei Rechnungsprüfer gemeinschaftlich be-rechtigt, das Präsidium aufzufordern, unverzüglich im Rahmen des Paragraph 10 Abs. 4 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Reagiert das Präsidium nicht in der vorgesehenen Frist, sind die Rechnungsprüfer berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.


Paragraph 13    Satzungsänderungen


(1)    Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen.

(2)    Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge behandelt werden.


Paragraph 14    Auflösung des Verbandes


(1)    Die Auflösung des Verbands kann nur von einer allein zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von vier Fünfteln der anwesenden Stimmen, mindes-tens aber 50% der Gesamtzahl aller Stimmen der Mitglieder gemäß Paragraph 10 Abs. 2 auf der Grundlage der letzten HSB-Bestandserhebung.

(2)    Im Falle einer Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll ein Liquidationsüberschuss an den Hamburger Sport Bund mit der Auflage fließen, die Mittel für gemeinnützige Zwecke des Ski-Sports zu verwenden.


Bemerkung:
Die Satzung des VHSV wurde erstmalig beschlossen in der Gründerversammlung am 31. August 1982 und als Neufassung in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. September 2003 beschlossen.
Die Neufassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 25. Mai 2006 und in der Mitgliederversammlung am 25. April 2007 geändert.
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